Abschluss Landfahrt – Guayaquil

Gestern legten wir die letzte Etappe der Landfahrt zurück, von hoch in den Bergen runter ans Meer zur grössten Stadt Ecuadors: Guayaquil. Über die Stadt gibt es für uns wenig zu berichten, da sie als das Zentrum der Probleme gilt, welche die Touristen vom Besuch dieses fantastischen Landes abhalten. Hohe Kriminalität. So tauchen wir nur am frühen Nachmittag schnell ins Chaos ein, um uns zu verpflegen. 

Die Fahrt hinunter ins feuchtheisse Klima brachte aber nochmal etwas Aufregung. Nachdem alles so herrlich wie erwartet begonnen hatte, nämlich mit viel grandioser Landschaft, änderte sich das Bild schlagartig. 

Dichter Nebel – meist dichter als im Bild – machte sich nicht nur breit, sondern anscheinend auch sehr dick. Die Schicht schien nicht mehr aufhören zu wollen. Das Problem dabei war, dass man trotz Nase an der Windschutzscheibe nur etwa zwei Meter vor den Wagen sah. Da fährt man halt langsam zwischen den Fahrbahnmarkierungsstreifen. Allerdings waren die plötzlich weg! Orientierungslosigkeit!
Die Markierungen waren immer wieder mal weg, weil hier dank der starken Regenfälle dauernd die Strassen von Erdreich verschüttet sind oder bis zu sehr grosse Felsbrocken auf der Strasse liegen. Hinzu kommen Kühe, Lamas, Menschen und natürlich Gegenverkehr auf der Strasse. Letztere oft ohne jegliches Licht. Dann Verkehr von hinten, der selbst im dichtesten Nebel mit null Sicht überholt! Gäbe es eine Risikoanzeige im Armaturenbrett, der Zeiger wäre wohl bei aller Vorsicht weit im roten Bereich gewesen. 
Das Verfassen dieser Zeilen zeigt, der Zeiger fand den Weg zurück ins Grüne, wie auch wir, kaum waren wir aus dem Nebel. Uff!
Heute geht es wieder aufs Wasser. Auf einen Katamaran auf den Galapagos-Inseln! Ab jetzt dann nur noch Tierlibildli!
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Klaus Tischhauser

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